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Vorstand des Verbandes für Traditionelle Tibetische Medizin

Geleg Chodak / Präsident

Geleg Chodak ist in Lhasa, Tibet geboren als Sohn eines renommierten Thangka-Malers. Er ist mit seiner Familie 1960 nach Dharamsala, Indien, geflohen. 1964 ist er als Pflegekind in eine Schweizer Pfarrersfamilie nach Basel gekommen. Er lebt mit seiner Frau in Baselland.   Nach vielen Jahren der Selbständigkeit in der Baubranche ist er heute als Sozialpädagoge tätig. Geleg Chodak ist tibetischer medizinischer Therapeut. Er engagiert sich seit Jahren in der Freiwilligenarbeit und in diversen Vereinen und auch für die tibetische Kultur. Er steht im persönlichen Kontakt mit Tibet-interessierten Wissenschaftler/innen in der Schweiz. Mit seinem Engagement in der EVTTM verfolgt er insbesondere zwei Ziele: 1. die nationale und internationale Anerkennung der traditionellen tibetischen Medizin als eigenständiges Medizinsystem, 2. den Schutz dieser Jahrtausend alten medizinischen Tradition sowie deren Qualitätssicherung und Kontrolle im Westen. «Ich fühle mich als Tibeter in der Verantwortung, daran meinen Beitrag zu leisten.» Kontakt: geleg(dot)chodak(at)bluewin(dot)ch

Dr Dönckie EMCHI – Ärztin für Tibetische Medizin (Vize-Präsidentin)

Dönckie Emchi wurde 1960 in Tingri (Tibet) geboren und ist Ärztin der Traditionellen Tibetischen Medizin in neunter Familiengeneration. In der Schweiz lernte sie das westliche Medizinsystem als medizinisch technische Assistentin kennen, als sie mehrere Jahre in verschiedenen Arztpraxen und Spitälern arbeitete. Zwei Jahre lang fungierte sie außerdem als Dolmetscherin und Projektorganisatorin für ein medizinisches Projekt des Schweizerischen Roten Kreuzes in Tibet. Im Rahmen einer sechsjährigen, praxisbegleitenden Ausbildung an der Hochschule für Traditionelle Tibetische Medizin in Lhasa (Tibet) erwarb sie das Doktorat für Traditionelle Tibetische Medizin. Seit 1998 ist sie in der Schweiz und Österreich tätig. Ihre regelmäßigen Weiterbildungen absolviert Frau Dr. Emchi in Europa und Asien im Bereich westlich orientierter und der Traditionellen Tibetischen Medizin. Im Kontakt mit bedeutenden Lehrern verschiedener Schulen und Traditionen der TTM sowie unterschiedlicher asiatischer und westlicher Medizinsysteme ist sie stets um einen regen wissenschaftlichen Austausch bemüht und gibt ihr Wissen im Rahmen ihrer therapeutischen Praxis sowie durch Ausbildungen weiter. Im medizinisch-kulturellen Bereich sieht sie sich als eine Brücke zwischen zwei Kulturen, der tibetischen und westlichen, und möchte mit der Gründung des Europäischen Verbandes der Traditionellen Tibetischen Medizin EVTTM und dem Yuthok-Spital Projekt sowohl den interessierten als auch den bedürftigen Mitmenschen ihre Expertise und ihre Hilfe anbieten. ( www.tibetmedizin.org)        Kontakt: tibetmedizin.emchi@bluewin.ch

Jutta Durst / Aktuarin

Jutta Durst ist Ethnologin, Integrationsfachfrau und Coach. Der Umgang mit dem kulturellen Erbe im Heimatland wie auch in den Exilgemeinschaften sind für sie schon immer dringende Fragen. Das spezifische Interesse an der tibetischen Kultur begleitet sie bereits einige Jahre. Vor rund 10 Jahren kam sie in Berührung mit der traditionell tibetischen Medizin und ihren Vertretungen in der Schweiz. Durch ihre berufliche Tätigkeit im Integrationsbereich (in Basel) ist sie mit der tibetischen Community in Kontakt und hat ein gutes Netzwerk in Fachkreisen. Jutta Durst ist nebenberuflich Craniosacral-Praktizierende, so dass sie ebenso aus dem Bereich der Komplementärmedizin ihre Erfahrungen einbringen kann. «Mit meinem Engagement im Vorstand möchte ich einen Beitrag dafür leisten, dass die tibetische Medizin ihren Platz im Reigen der Komplementärmedizin im Westen findet. Transparente Kommunikation und eine auch für die Klient/innen durchschaubare Qualitätssicherung gehören dabei zu den notwendigen Grundlagen. Kontakt: judu1(at)gmx(dot)de