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Vorstand des Verbandes für Traditionelle Tibetische Medizin

Dr Dönckie EMCHI – Ärztin für Tibetische Medizin (Präsidentin)

Dönckie Emchi wurde 1960 in Tingri (Tibet) geboren und ist Ärztin der Traditionellen Tibetischen Medizin in neunter Familiengeneration. In der Schweiz lernte sie das westliche Medizinsystem als medizinisch technische Assistentin kennen, als sie mehrere Jahre in verschiedenen Arztpraxen und Spitälern arbeitete. Zwei Jahre lang fungierte sie außerdem als Dolmetscherin und Projektorganisatorin für ein medizinisches Projekt des Schweizerischen Roten Kreuzes in Tibet. Im Rahmen einer sechsjährigen, praxisbegleitenden Ausbildung an der Hochschule für Traditionelle Tibetische Medizin in Lhasa (Tibet) erwarb sie das Doktorat für Traditionelle Tibetische Medizin. Seit 1998 ist sie in der Schweiz und Österreich tätig. Ihre regelmäßigen Weiterbildungen absolviert Frau Dr. Emchi in Europa und Asien im Bereich westlich orientierter und der Traditionellen Tibetischen Medizin. Im Kontakt mit bedeutenden Lehrern verschiedener Schulen und Traditionen der TTM sowie unterschiedlicher asiatischer und westlicher Medizinsysteme ist sie stets um einen regen wissenschaftlichen Austausch bemüht und gibt ihr Wissen im Rahmen ihrer therapeutischen Praxis sowie durch Ausbildungen weiter. Im medizinisch-kulturellen Bereich sieht sie sich als eine Brücke zwischen zwei Kulturen, der tibetischen und westlichen, und möchte mit der Gründung des Europäischen Verbandes der Traditionellen Tibetischen Medizin EVTTM und dem Yuthok-Spital Projekt sowohl den interessierten als auch den bedürftigen Mitmenschen ihre Expertise und ihre Hilfe anbieten. ( www.tibetmedizin.org)        Kontakt: tibetmedizin.emchi@bluewin.ch

Dr. phil. Mona Schrempf

Mona Schrempf hat Sozial- und Kultur­an­thro­po­logie an der Freien Universität Berlin studiert. Seit über 10 Jahren erforscht sie tibetische Medizintraditionen in Amdo/Nordost-Tibet, Tibet (TAR) und andere Heiltraditionen im Himalaya (Indien, Bhutan). Ihre neueste ethnographische Forschung betrifft eine vergleichende Studie zur gegenwärtigen tibetischen Medizinpraxis in Asien und Europa. Sie hat mehrere internationale Konferenzen und Panels zur tibetischen und asiatischen Medizin organisiert und hat Tibetische Medizin an verschiedenen Universitäten in Europa, Kanada und Neuseeland unterrichtet. Zu ihren wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur tibetischen Medizin gehört Medicine between Science and Religion. Explorations of Tibetan Grounds (Mitherausgeber mit V. Adams and S. Craig, Berghahn 2010); Studies of Medical Pluralism in Tibetan History and Society (Mitherausgeber mit S. Craig, F. Garrett, M. Cuomu, IITBS 2010), und Soundings in Tibetan Medicine (alleinige Herausgabe, Brill 2007). Siehe https://independent.academia.edu/MonaSchrempf. Derzeit ist sie interim Secretary General von IASTAM (International Association for the Study of Asian Medicine). Zusammen mit ihrer Kollegin Dr. Sienna Craig hat sie dort eine Arbeitsgruppe zu 'Sowa Rigpa' alias Tibetische Medizin Arbeitsgruppe' gegründet, bei der auch Tibetische Ärzte Mitglieder sind ( www.iastam.org). Sie ist Mitglied im Verein World Heritage Watch https://www.world-heritage-watch.org. Kontakt: arura@tibet-medicine.org
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